Der Januar hat begonnen und ich schreie meine Neujahrsvorsätze laut in die Welt hinaus: “do more of what makes you happy” – im neuen Jahr möchte ich vor allem glücklich sein. Neues Jahr, neues Glück. Mit einem Knall starten wir das nächste Kapitel. Beflügelt von all der Energie, all dem Wind in unserem Segel – lasst uns durchstarten und glücklich sein!

Im Dezember habe ich euch auf dem überWasser-Blog bereits erzählt, welche guten Vorsätze ich im Jahr 2017 umsetzen möchte. Im Januar wird nun jede Woche ein neuer Artikel im Rahmen eines “Gute Vorsätze Tagebuchs” online gehen, in dem ich euch über das Umsetzen der Vorsätze berichten werde und gleichzeitig Tipps gebe, wie auch ihr das mit dem Einhalten des jeweiligen Vorsatzes schaffen könnt. Da ich meine Schwester und subvoyage-Teampartnerin Julia mit meinem Optimismus bereits anstecken konnte und auch sie sich meine guten Vorsätze zu Herzen nimmt, werde ich die ersten beiden Tagebuch-Artikel verfassen und sie die übrigen beiden. Hier noch einmal zur Erinnerung unsere guten Vorsätze:

1. Vorsatz: „Do more of what makes you happy“ als Jahresmotto.
2. Vorsatz: Mindestens einmal pro Woche Yoga machen.
3. Vorsatz: Täglich 2 Liter Wasser und 1 Liter Tee trinken.
4. Vorsatz: Ein Morgenritual einführen, um positiv in den Tag zu starten.

Falls ihr den Dezember-Artikel noch nicht gelesen habt, schaut dort unbedingt einmal vorbei. In dem Artikel findet ihr 5 Tipps, mit denen gute Vorsätze leichter einzuhalten sind.

Nagelt eure Neujahrsvorsätze an die Wand

Bei meinem Jahresmotto habe ich mir einen meiner vorgestellten Tipps zum Einhalten von guten Vorsätzen besonders zu Herzen genommen: das Aufschreiben. “Do more of what makes you happy” hängt nun in Großbuchstaben bei mir an der Wand. Sichtbar für jeden. Präsenter geht es nicht.

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Für mich ist es nicht nur ein schönes, dekoratives Poster. Für mich ist es der Kernsatz, der dieses Jahr bestimmen wird. So werde ich täglich mehrfach an diesen Leitspruch erinnert. Ich kann euch nur empfehlen, euch selbst eine solch präsente Erinnerungen eurer guten Vorsätze für 2017 zu schaffen.

Bewusst denken und handeln – verschiebt euren Fokus

An den Spruch auf dem Poster würde ich am liebsten noch ein „on purpose“ (mit Absicht) anhängen. Bei dem Spruch geht es mir nicht nur um Spiel und Spaß – obwohl wir auch davon genug im Leben haben sollten. Es geht mir darum im Leben ganz bewusst das wahrzunehmen, was mir gut tut. Mich gedanklich damit auseinanderzusetzen warum ich da bin wo ich bin. Und bewusst nach meinen Werten, Prinzipien und Glaubenssätzen zu handeln. Dafür ist eins besonders wichtig: unser Fokus im Leben. Es gibt so viele Richtungen, in die wir laufen können, und so viele Einflüsse, die wir wahrnehmen können. Unser Gehirn kristallisiert diese Eindrücke für uns.

Ein ganz simples Beispiel, für dieses Kristallisieren, ist für mich der Kauf meines ersten Autos. Es war, und ist immer noch, ein Opel Corsa. Vorher ist mir nie aufgefallen, wie viele Corsas auf den Straßen fahren. Es hatte mich nicht interessiert. Es war nicht relevant für mich. Doch mit dem Kauf meines eigenen Autos ist mir auf einmal ständig aufgefallen, wie viele Autos desselben Modells auf den Straßen fahren. Mein Fokus hatte sich ganz automatisch verschoben.

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Einen solchen Wechsel unseres Fokus können wir auch selber herbeiführen. Falls man sich nicht bewusst ist wo er aktuell liegt, muss man dies zunächst herausfinden. Und ich meine damit tiefgehende Gedanken und keine Oberflächlichkeiten. Es gibt Hauptfragen in unserem Leben, die wir uns immer wieder stellen. Für mich gibt es momentan eine sehr negative Frage, die mich ständig beschäftigt. Eine Blockade, die ich transformieren möchte.

Ich werde nicht mehr so viel Energie für etwas negatives verbrauchen. Ich werde meine Hauptfrage umformulieren. Ich werd ein neues Leitbild schaffen – do more of what makes you happy. Eine neue Hauptfrage. Ein neuer Blickwinkel. Ein neuer Fokus. „Ich sehe, höre, spüre, fühle und weiß, dass ich dieses Jahr sehr glücklich sein werde!“ Schreibt euch auch eure Umformulierung auf ein Blatt Papier. Aufgeschriebene Dinge, werden statistisch gesehen deutlich häufiger real.

Eine gesunde Portion Egoismus

Wie ich euch bereits in dem ersten Eintrag unseres „Gute Vorsätze Tagebuch“ mitgeteilt habe, stand schon das Jahr 2015 für mich unter demselben Motto. Immer wenn ich vor einer Entscheidung stand, bei der ich begann abzuwägen, fiel mir auf, dass wenn ich ehrlich zu mir bin, ich die Antwort bereits kenne. Ich weiß was mir gut tut. Ich weiß was mich glücklich macht.

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Doch oft lassen wir uns von diesem Weg abhalten. Was würden nur die anderen denken. Was ist mit diesem, was ist mit jenem? Fragen dieser Art schießen uns in den Kopf. Wir versuchen alles zu berücksichtigen und es jedem recht zu machen. Doch dabei sollten wir nie vergessen es auch uns selbst recht zu machen. Ich wünsche euch allen eine gute Portion Egoismus! Dieses Wort ist leider so negativ behaftet. Selbstliebe klingt schon um einiges besser. Und ohne eine gesunde Portion Selbstliebe kommen wir im Leben nicht weit.

So klappt’s mit dem Glücklich sein

Natürlich gibt es kein allgemeingültiges Rezept zum Glücklich sein. Mal ganz davon abgesehen, dass ein glückliches Leben ein Prozess ist, der wohl niemals endet. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass wir alleine durch unsere innere Einstellung glücklicher und zufriedener durch den Alltag gehen können. Damit das auch gelingt, hier noch einmal meine 3 Tipps in der Übersicht:

1. Schreibt euren Leitspruch zum Glücklichsein auf ein schönes Blatt Papier und hängt euch dieses präsent auf, sodass ihr mehrmals täglich daran erinnert werdet.

2. Verschiebt euren inneren Fokus und formuliert bei Bedarf eure Hauptfrage im Leben um. Schreibt auch die Hauptfrage nieder.

3. Genehmigt euch eine gesunde Portion Selbstliebe. Hört öfter auf euer Herz, das euch ganz automatisch sagt, was euch glücklich macht.

Mit dieser Basis lässt es sich wunderbar ins neue Jahr starten. Habt ihr bereits ein Jahresmotto fix aufgeschrieben? Ich bin total neugierig, lasst es mich in den Kommentaren gerne wissen. In den nächsten drei Wochen widmen wir uns auf dem überWasser-Blog den drei weiteren guten Vorsätzen, schaut also unbedingt noch einmal vorbei, wenn ihr am Ball bleiben wollt!

Anna Recker
Vor Annas Kamera landen in der Regel vegane Gerichte. Auf dem Blog subvoyage, den sie gemeinsam mit ihrer Schwester auf die Beine gestellt hat, übernimmt sie daher alles rund um die Foodecke von der Rezeptentwicklung bis hin zur Foodfotografie.