ÖKO-TEST vergibt in der Dezember Ausgabe 2 x „sehr gut“ für FORSTETAL600 Mineralwasser Glas

Damit revidiert ÖKO-TEST gleich zwei Mal eigene Testergebnisse:

Mit großer Verwunderung hatte man beim Bad Meinberger Mineralbrunnen im Juli letzten Jahres die Benotung des Artikels FORSTETAL600 „pure“ 0,75l Glas mit der Note „mangelhaft“ durch ÖKO-TEST zur Kenntnis nehmen müssen. Bereits im Juni 2020 schnitt die Sorte „medium“ (0,75l Glas) mit dem Testurteil „gut“ ab auch ein Testergebnis, mit dem das Unternehmen nicht gerechnet hatte, denn bereits in 2019 war die Sorte „fizzy“ (0,75l Glas) in der Juniausgabe mit „sehr gut“ bewertet worden.

Als Begründung für die abweichende Beurteilung von inhaltlich quasi identischen Artikeln wurde seitens ÖKO-TEST mitgeteilt, dass im vorliegenden Fall eine Mehrweg-Kennzeichnung fehle (für Mineralwasser Glas ist diese Kennzeichnung nicht vorgeschrieben).

Auf freiwilliger Basis wurde dieser vermeidliche Mangel abgestellt und ein entsprechender Hinweis befindet sich seither auf allen Etiketten der Glasartikel der Marke FORSTETAL600. „Obwohl wir ÖKO-TEST mehrfach und eindrücklich darauf hingewiesen hatten, fand dieser Umstand bei der Benotung von „pure“ im Juli 2020 keine Berücksichtigung und führte erneut zum Punkteabzug“, äußert sich Stefan Brüggemann, Marketingleiter bei Bad Meinberger. „Viel schlimmer traf uns allerdings das Ergebnis der von ÖKO-TEST beauftragten Analyse beim besagten Artikel, worin angeblich erhöhte Werte an bedenklichen Inhaltsstoffen festgestellt wurden, was schließlich zu der Gesamtnote mangelhaft führte“, ergänzt er.

Da diese Analyse weder vom Bad Meinberger Mineralbrunnen, wie auch vom externen Analysepartner (Institut Romeis) zu keiner Zeit (über Jahre) bestätigt werden konnte, ist das Management in einen intensiven Austausch mit ÖKO-TEST getreten – allerdings mit wenig Erfolg . „Die einen Verklagen uns, die anderen verbessern ihre Produkte“, so der Aufmacher der Rubrik ÖKO-TEST WIRKT. „Wir haben nichts von beidem getan“, betont Brüggemann. „Ausschlaggebend für ein Umdenken in der Redaktion war vielmehr der zunehmende öffentliche Druck durch eine Vielzahl von Rückfragen mündiger Verbraucher und Händler, die sich zahlreich direkt an die ÖKO-TEST -Redaktion gerichtet hatten.“

Dort wurde man schließlich skeptisch in Bezug auf die Plausibilität extrem unterschiedlicher Analyseergebnisse von Mineralwässern, die aus ein und derselben Quellressource stammen. Eine neue, von ÖKO-TEST beauftragte, Analyse bestätigt nun das Testurteil der Sorte „fizzy Glas“. In der Dezemberausgabe schreibt ÖKO-TEST, dass „die bedenklichen Gehalte in beiden Wässern jetzt nicht mehr nachweisbar“ seien (bei „medium“ war dies allerdings auch niemals behauptet worden!).

Was am Ende des Tages zählt ist allein das Ergebnis:

Hierin wird nunmehr testiert, was man beim Bad Meinberger Mineralbrunnen immer mit Gewissheit wusste: Die internen und externen Analysen (Bad Meinberger / Institut Romeis) wurden bestätigt, beide Artikel („medium“ und „pure“) erhielten in der Dezemberausgabe 2020 die Bestnote „sehr gut“. ÖKO-TEST WIRKT…?!

Schlussendlich freut sich das Unternehmen aber über die Berichtigung. „Für unsere Verbraucher und die Fangemeinde unserer Marke FORSTETAL600 Calciumquelle ergibt sich ein angemessenes Gesamtbild und wir sagen Danke an dieser Stelle, Danke für Ihr Vertrauen“, betont Stefan Brüggemann abschließend und freut sich über den Hattrick (alle drei Mineralwassersorten der Marke FORSTETAL600 im Glasgebinde tragen nun die Note „sehr gut“).

 

Martina Mähren
Geschäftsführerin & Social Media Managerin bei MOLECO.