Jeder von uns hat eine Morgenroutine. Ob bewusst oder unbewusst, aber sie ist da. Sei es die Tasse Kaffee als erstes nach dem Aufstehen, fünfmal auf die Schlummer-Funktion des Weckers zu drücken oder was auch immer man als erstes am Morgen macht. Aber möchte ich so in den Tag starten? Soll das die Basis sein, auf die sich mein ganzer Tag stützt?

Status Quo – meine bisherige Morgenroutine

In unserem “Gute Vorsätze Tagebuch” habe ich bereits angekündigt, dass einer meiner Neujahrsvorsätze für 2017 das Einführen einer neuen Morgenroutine ist. In diesem Artikel erzähle ich euch, wie ich das Vorhaben angegangen bin. Doch fangen wir ganz vorne an und starten mit einer Bestandsaufnahme, meinem aktuellen Ritual am Morgen.

First thing in the morning: ein Glas stilles Wasser trinken, das auf meinem Nachttisch bereit steht. Ein Glas Wasser am Morgen sollte keinem fehlen. Es verdünnt unser Blut, spült unseren Magen und bringt unseren Kreislauf in Schwung. Auf dem Blog könnt ihr in dem Artikel “Warum ausreichend Wasser wichtig für den Körper ist” noch einige weitere Wasserfakten nachlesen.

Im Anschluss an das Glas Wasser gibt es bei mir in den meisten Fällen einen Smoothie zum Frühstück. Mittlerweile sind es überwiegend grüne Smoothies. So gibt es ein leichtes und ausgewogenes Frühstück, das mich für den Tag stärkt. Ich bin davon überzeugt, dass man auf seinen Körper hören sollte. Meinem Körper tut so ein leichtes Frühstück ausgesprochen gut. Damit bin ich sehr zufrieden.

Mein Rezept für den grünen Smoothie zum Frühstück

Zutaten für den grünen Smoothie:

1 Banane
1 Birne
1 Hand voll Baby-Blattspinat
1 EL Leinöl
1 Schuss Mango-Maracuja-Saft
5 EL Pfirsich-Sojajoghurt

Der grüne Smoothie zum Frühstück ist definitiv ein Part meiner Morgenroutine, den ich nicht ändern werde. Meine Zutatenliste soll als Inspiration dienen. Natürlich könnt ihr gerade beim Saft oder dem Joghurt variieren. Mir schmeckt diese Kombination ausgesprochen gut. Den Schuss Leinöl kann ich euch nur wärmsten empfehlen. Leinöl ist ein wahres Omega 3-Kraftpaket – das Öl enthält pro 100 Gramm etwa 55 Gramm der gesunden Fettsäure.

Morgenroutine einführen Morgenritual Start in den Tag grüner Smoothie Rezept
Morgenroutine einführen Morgenritual Start in den Tag grüner Smoothie Rezept

Für gewöhnlich verlasse ich morgens nach dem Frühstück gleich das Haus um zu meinem Pferd zu fahren. Was gibt es schöneres als schon morgens an der frischen Luft zu starten? Raus in die Natur, Schwung in den Körper bringen und Energie tanken.

Mit meinem morgendlichen Besuch am Stall bin ich genauso zufrieden, wie mit meinem gesunden, ausgewogenen Frühstück. Doch oft breche ich dorthin in Eile auf. Einmal wach, geht’s bei mir Schlag auf Schlag. Von dem Moment des Aufwachens an starte ich gleich durch. Und genau dort, zwischen dem Aufwachen und dem Durchstarten, möchte ich gerne ein neues Morgenritual einführen.

Mein neues Morgenritual um den Geist zu stärken

Ich möchte nicht nur meinen Körper für den Tag stärken, sondern auch meinen Geist. Ich bin ein Mensch, der sehr viel nachdenkt. Ständig analysiere ich Dinge. Mein Kopf ist niemals leer. Wird es dann einmal zu voll in meinen Köpfchen, habe ich für mich persönlich herausgefunden, dass mir Atemübungen sehr gut helfen wieder einen klaren Kopf zu bekommen.

Wie ich euch schon in unserem “Gute Vorsätze Tagebuch verraten habe,, lege ich viel Wert darauf Momente bewusst zu erleben, passend zu meinem Jahresmotto “Do more of what makes you happy”. 2017 starte ich jeden Morgen ganz bei mir selbst. Ich nehme mir die ersten 10 Minuten am Tag um mich um meinen Körper und meinen Geist zu kümmern.

Der perfekte Start: Atem- und Yogaübungen im Bett

Verrückt aber wahr: psychische Veränderung geht mit physischer Veränderung einher. Daher recke und strecke ich meine müden Muskeln. Ich dehne meine verschlafenen Sehnen und Bänder, twiste meine Wirbelsäule. Der Twist ist einer meiner liebsten Yoga-Übungen, die mir einfach unheimlich gut tut. Wenn ich mich dann wacher fühle, setzte ich mich aufrecht hin und mache mir den eben angesprochenen positiven Effekt der Atemübungen zu Nutze.

Morgenroutine einführen Morgenritual Start in den Tag Mediation Yoga

Ich atme tief ein und aus, lasse dabei meine Schultern kreisen und bewege meinen gesamten Oberkörper auf und ab. Atemzug für Atemzug atme ich dabei tiefer und schneller ein und aus. Ich versuche noch tiefer einzuatmen, mich noch mehr dabei zu strecken und auch beim Ausatmen wirklich die gesamte Luft aus meiner Lunge zu lassen. Und dann höre ich abrupt auf. Ich atme normal weiter und lege meine Hände mit den Handflächen nach oben gedreht in einer geöffneten Haltung ab.

Dankbarkeit als Basis für den Tag

Hier angekommen denke ich an drei Dinge, für die ich dankbar bin. Sowohl an kleine Dinge wie etwa ein Lächeln, aber auch an große Dinge, die mich mit Stolz erfüllen. Wenn man dankbar ist, kann man nicht wütend, sauer oder gestresst sein. Dankbarkeit steht für Wertschätzung, für das Geben im Leben und ist mental die perfekte Basis für den Tag.

In 5 Schritten zur Morgenroutine

Einige Aspekte des alten Rituals nach dem Aufwachen werde ich wie bereits erwähnt beibehalten, einige neue werden, wie ihr lesen konntet, hinzukommen. Da wir Menschen und unsere Bedürfnisse ganz individuell sind, tut auch jedem von uns ein anderes Morgenritual gut. Möchtet ihr an eurer Morgenroutine etwas ändern, kann euch meine Routine dafür vielleicht als Denkanstoß dienen. Daher hier noch einmal mein Morgenroutine im Überblick:

1. Bereits am Abend ein Glas Wasser neben das Bett bereitstellen. Direkt nach dem Aufwachen das Wasser trinken, um den Kreislauf in Schwung zu bringen.

2. Recken und strecken im Bett: leichte Dehn- und Yogaübungen im Bett machen, damit die Bänder und Sehnen wach werden. Twist-Übungen tun nach dem langen Liegen besonders gut.

3. Weiter geht es mit Atemübungen. Mit der richtigen Atemtechniken können wir am Morgen unsere Lunge und gleichzeitig unseren Geist aktivieren.

4. Eine kleine Gedanken-Aufgabe: drei Dinge notieren, für die man besonders dankbar ist. Das können kleine wie große Dinge sein.

5. Als Grundlage für den Tag einen leichten grünen Smoothie zubereiten, der uns mit viel Energie und Vitaminen für die bevorstehenden Aufgaben stärkt.

Für diese kleine aber feine neue Morgenroutine benötige ich 10 Minuten Zeit. Zeit, die ich mir sehr gerne für mich selbst nehme. Zeit, die auch in eurer Morgenroutine untergebracht werden kann. Habt ihr bereits eine Morgenroutine? Wie startet ihr in den Tag? Ihr freue mich auf eure ganz persönlichen Einblicke in den Kommentaren 🙂

Anna Recker
Vor Annas Kamera landen in der Regel vegane Gerichte. Auf dem Blog subvoyage, den sie gemeinsam mit ihrer Schwester auf die Beine gestellt hat, übernimmt sie daher alles rund um die Foodecke von der Rezeptentwicklung bis hin zur Foodfotografie.

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